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Eberesche - Sorbus aucuparia - Vogelbeere

Eberesche - Sorbus aucuparia - Vogelbeere

Die Blüten und Beeren der Eberesche sind, entgegen dem Volksglauben, nicht giftig. Vogelbeeren enthalten sehr viel Vitamin C und Provitamnin A.

Lebensraum

Ebereschen werden oft an Wegen und Alleen angepflanzt. Allgemein ist die Eberesche sehr anspruchslos und dadurch vielerorts zu finden.

Beschreibung

Die Eberesche ist ein mittelgroßer Baum mit gefiederten, hellgrünen Blättern. Die Früchte sind rot. Die Blüten sind weiß und bilden Trauben. Die Blütezeit reicht von Juni bis Juli. Die Beeren kann man von Juli bis in den Herbst hinein ernten.

Vogelbeere

Traditionelle Verwendung

Verwendet werden die Blüten und Früchte der Eberesche.

Frische, gekochte Blüten ergeben einen sehr wohlschmeckenden Tee mit Mandelgeschmack. Er ist hilfreich bei Verstopfung.

Die getrockneten Beeren sind hilfreich bei Nierensteinen, Harnbeschwerden und Durchfall. In der Literatur werden zwei mal täglich 10 bis 12 Beeren empfohlen

Aus den frischen Beeren kann man, ähnlich wie mit Preiselbeeren, Gelee bereiten. Mischt man 1/3 Äpfel hinzu, entsteht ein leicht bitter schmeckendes, harntreibendes Mus.

Toxikologie

Ebereschen-Beeren enthalten Parasorbinsäure. Parasorbinsäure kann zu Magenproblemen führen. Durch Kochen wird die Parasorbinsäure zu gut verträglicher Sorbinsäure abgebaut.

Alternative Bezeichnungen

  • Vogelbeere
  • Faulesche
  • Quitschbeere
  • Drosselbeere
  • Krametsbeerbaum
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