Kategorie-Archiv: Heilpflanzen

Salbei

Den Salbei schätzten die Heilkundigen des ausgehenden Mittelalters und der beginnenden Renaissance ganz besonders. Ähnlich wie Rosmarin konnte ihn jeder leicht im Garten anbauen. Er war die kleine Apotheke im Garten, die obendrein auch noch zur Zubereitung von Speisen verwendet werden konnte. Durch diese leichte und unmittelbare Verfügbarkeit, machte der Salbei keinen Unterschied zwischen arm und reich. Er war für jedermann jederzeit verfügbar und erfuhr dadurch seine hohe Wertschätzung. Die Wertschätzung die dem Salbei im allgemeinen entgegengebracht wird, findet sich auch in seinem lateinischen Namen Salvia, was sich von salvare, heilen, ableitet.

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Quendel

Die alten Heilkundigen bezeichnen den Quendel als ein Kraut von hitziger Natur und verwenden ihn zur Anregung von Leber, Lunge und Milz. Hildegard von Bingen schätzte ihn als ausgezeichnetes Mittel zur Behandlung von Hautveränderungen. Bis heute gilt Quendel in der traditionellen Medizin als hervorragendes Heilkraut zur Behandlung von Neurodermitis und Akne.

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Poleiminze

Die alten Heilkundigen nennen die Poleiminze eine Heilpflanze von hitziger und scharfer Natur die vorzüglich duftet, der Verdauung förderlich ist, bei Atemwegserkrankungen hilft und die Schläfrigkeit vertreibt.

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Minze

In den alten Heilbüchern werden insbesondere die Krauseminze, die Rote Minze, der Katzenbalsam und die Spitzminze (Spitzer Balsam) aufgeführt. Als besonders wirkungsvoll betrachteten die alten Heilkundigen die Krauseminze, die heute als Grüne Minze (Mentha spicata) bekannt ist.

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Katzenminze

Die Katzenminze beschreibt heute keine einzelne Pflanzenart sondern ist vielmehr die Bezeichnung für eine Gattung mit mehr als 250 Arten aus der Familie der Lippenblütler. Unsere alten Kräuterkundler unterschieden jedoch nur 4 Katzenminzen in ihrer Verwendng als Heilmittel wobei die Echte Katzenminze besonders hervorgehoben wird.

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Andorn

Die Kräuterkundigen des ausgehenden Mittelalters unterschieden den Schwarzen Andorn, Weißen Andorn, Feldandorn und Wasserandorn. Als besonders wirkungvoll wurde jedoch der Weiße Andorn hervorgehoben, der heute allgemein als gewöhnlicher Andorn bezeichnet wird. Er ist aufgrund seiner Wirkung und dem süß lieblichen Geruch den anderen vorzuziehen.

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Melisse

Die Melisse mag den meisten wohl als Kraut gegen Erkältungen bekannt sein. Ihre traditionelle Verwendung ist jedoch weitaus umfangreicher.

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Ackerschachtelhalm

Der Ackerschachtelhalm ist eine Heilpflanze mit einem sehr hohen Gehalt an Kieselsäure, weswegen er auch als Mittel gegen Cellulite geschätzt wird.

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Gundermann

Gundermann

Der zur Familie der Lamiaceae (Lippenblütler) gehörende Gundermann, Glechoma hederaceae, verrät seine traditionelle Verwendung bereits durch seinen Namen. Das aus dem gotischen stammende Wort gund bedeutet Eiter oder Geschwür. Der Gundermann war also eine Pflanze, die man bei schlecht heilenden, eiternden Wunden und Geschwüren einsetzte.

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Maerzveilchen

Märzveilchen

Das Märzveilchen, Viola odorata, ist eine alte Garten- und Heilpflanze, die heute in der Volksheilkunde zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist. Das Märzveilchen ist in allen älteren medizinischen Werken als vortreffliches Mittel bei Verschleimungen der Luftwege, Katarrhen, krampfartigen Husten sowie Bronchialkatarrhen aufgeführt.

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